Ausmisten für Anfänger: 10 Fehler, die ich selbst gemacht habe

Was ich wirklich gerne früher gewusst hätte 

Kiste mit aussortierter Kleidung beim Ausmisten für Anfänger

Als ich vor ungefähr sechs Jahren angefangen habe, mich mit Minimalismus zu beschäftigen, habe ich erst einmal das gemacht, was vermutlich viele tun: stundenlang YouTube-Videos geschaut. Irgendwann hatte ich das Gefühl, jedes Minimalismus-Video auf dieser Plattform bereits gesehen zu haben, also wechselte ich weiter zu Pinterest, zu Instagram, zu TikTok, you name it.

Dort warteten perfekte Wohnungen auf mich: helle Räume, aufgeräumte Regale und minimalistische Kleiderschränke, das wollte ich auch. 

Was ich dabei selten gesehen habe, war der Weg, um dorthin zu gelangen. Die Fehler, die Zweifel und die Momente, in denen man zu viel wegwirft, sich selbst unter Druck setzt oder merkt, dass man das Ganze völlig falsch angegangen ist.

Genau darüber möchte ich in diesem Artikel “Ausmisten für Anfänger” reden. Denn gerade, wenn man erst anfängt, gibt es einige Fehler, die unnötig Zeit, Geld und Nerven kosten können. Denn gute Ausmisten Tipps sind nicht nur die, die zeigen, wie toll Minimalismus sein kann, sondern auch die, die sagen, worauf du wirklich achten solltest.

Fehler 1: Zu viel Input, zu wenig Handeln

Das war definitiv mein größter und erster Fehler. Ich habe mir eine Million Input geholt, anstatt einfach anzufangen. YouTube, Pinterest, Blogs, Podcasts, ich hatte das Gefühl, ich müsste erst alles wissen, bevor ich überhaupt eine Schublade öffnen kann.

Es hat mir einfach Spaß gemacht, anderen beim Ausmisten zuzusehen. Bei mir selbst anzufangen fühlte sich dagegen viel schwieriger an. Ich wusste nicht, wo ich beginnen sollte, hatte jede Menge Zeug und je mehr ich darüber nachdachte, desto größer wirkte die Aufgabe. Also blieb ich lieber auf dem Sofa sitzen und schaute mir an, wie andere ihre Wohnungen ausmisteten, statt selbst in Bewegung zu kommen.

Als ich dann nach Wochen endlich das Handy zur Seite gelegt und selbst angefangen habe, ist etwas passiert, das ich nicht erwartet hätte: Es hat mir richtig richtig Spaß gemacht.  Heute liebe ich das ausmisten und ich weiß genau, welche Gegenstände ich besitze und auch, wo sie sich befinden, denn fast alles hat seinen festen Platz.

Der vielleicht wichtigste Ausmisten für Anfänger Tipp:
Hör auf, anderen beim Ausmisten zuzusehen, und fang selbst an.

Fehler 2: Ausmisten ohne wirklich nachzudenken

Den Anfang des Ausmistens habe ich als unglaublich motivierend empfunden. Mit jedem Gegenstand, den ich losgelassen habe, hatte ich das Gefühl, ein wenig Ballast abzuwerfen. Es entstand nicht nur mehr Platz in meiner Wohnung, sondern auch in meinem Kopf. Plötzlich musste ich mich um eine Sache weniger kümmern, an eine Sache weniger denken und eine Sache weniger organisieren.

Das Gefühl von Freiheit entwickelt sich, was zum einen wunderschön ist, jedoch genau deshalb kann es einen manchmal dazu verleiten, zu schnell Entscheidungen zu treffen.

Was mich direkt zu meinem zweiten Fehler bringt: Ich habe viele Gegenstände aussortiert, ohne mir wirklich ausreichend Gedanken darüber zu machen. Nicht, weil ich wahllos alles loswerden wollte, sondern weil ich mich von dem guten Gefühl des Ausmistens mitreißen ließ. Oft habe ich mich nur gefragt, ob ich etwas benutze, aber nicht, ob ich es vielleicht trotzdem gerne besitze oder wertschätze.

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass Ausmisten nicht nur bedeutet, Dinge loszulassen. Es bedeutet auch zu verstehen, warum man etwas behalten möchte. 

Nicht einfach entscheiden, sondern wirklich hinschauen und sich fragen:
Passt dieser Gegenstand noch zu mir?
Bereichert er mein Leben?
Halte ich ihn nur aus Gewohnheit fest?

Fehler 3: Alles sofort gegen Nachhaltiges ersetzen

Je tiefer ich in das Thema Minimalismus eingetaucht bin, desto häufiger bin ich auch über das Thema Nachhaltigkeit gestolpert. Auf einmal wollte ich bewusster konsumieren, weniger verschwenden und bessere Kaufentscheidungen treffen. Ich habe angefangen, mich intensiver mit Konsum, Herkunft und Materialien zu beschäftigen und vieles zu hinterfragen, was für mich vorher selbstverständlich war.

Was ich dabei übersehen habe: Nicht jeder Gegenstand, der nicht perfekt nachhaltig ist, muss sofort ersetzt werden. Genau das habe ich am Anfang teilweise gedacht und das war ein Fehler.

Viel nachhaltiger wäre es, die Dinge, die man bereits besitzt, gerade bei Kleidung, einfach weiterzutragen. Nur weil ein Kleidungsstück nicht perfekt nachhaltig produziert wurde, bedeutet das nicht automatisch, dass man es aussortieren und durch eine nachhaltigere Alternative ersetzen sollte.

Je mehr ich mich mit Minimalismus beschäftigt habe, desto mehr habe ich verstanden, dass mit jedem Gegenstand auch Verantwortung einhergeht. Genau deshalb lohnt es sich, die Dinge wertzuschätzen, die man bereits besitzt.

Wenn etwas natürlich nicht mehr deinem Stil entspricht oder du es einfach nicht mehr trägst, kann es eine wunderbare Lösung sein, es beispielsweise über Vinted weiterzugeben und jemand anderem eine Freude damit zu machen. 

Worauf ich hinaus möchte:
Nur weil es eine nachhaltigere Alternative gibt, muss nicht alles Vorhandene ersetzt werden. Minimalismus bedeutet nicht, funktionierende Dinge auszutauschen, sondern bewusster mit dem umzugehen, was bereits da ist.

Fehler 4: Den Wert von Dingen vergessen

Kommen wir zu einem Fehler, den ich gerade schon kurz angesprochen habe: den Wert unserer Gegenstände zu vergessen. Denn wenn wir ehrlich sind, gewöhnen wir uns alle irgendwann an die Dinge, die uns tagtäglich umgeben.

Ich erkläre das gerne am Beispiel eines neuen Handys. In den ersten Monaten nach dem Kauf passt man unglaublich gut darauf auf. Man kauft ein Panzerglas, besorgt sich eine Hülle und legt es möglichst vorsichtig ab. Nach einiger Zeit fällt es dann schon deutlich öfter herunter, einfach, weil man es jeden Tag benutzt und sich daran gewöhnt hat.

Wenn das Handy irgendwann schon drei Jahre alt ist, denkt man sich vielleicht: Ach, eigentlich hätte ich nichts gegen ein neues. Man nimmt die Hülle ab, weil es ohne einfach schöner aussieht und passt längst nicht mehr so sehr darauf auf wie am Anfang. Fällt es dann doch einmal herunter oder bekommt einen Kratzer, denkt man sich schnell: Naja, ich wollte ja ohnehin bald ein neues.

Genau so geht es uns oft auch mit vielen anderen Gegenständen. Sie begleiten uns jeden Tag, werden selbstverständlich und verlieren dadurch in unseren Augen an Wert, obwohl sie eigentlich noch genau dieselben sind wie am Anfang.

Mein Ausmisten für Anfänger Tipp:
Wertschätze deine Dinge, egal, wie selbstverständlich sie dir erscheinen mögen und wenn du etwas wirklich nicht mehr tragen oder benutzen möchtest, versuche ihm ein neues Zuhause zu geben, anstatt es einfach wegzuwerfen. 

Natürlich lässt sich das nicht auf jeden einzelnen Gegenstand übertragen, aber auf deutlich mehr, als man im ersten Moment vielleicht denkt.

Interessanterweise hat das Ausmisten bei mir immer wieder dazu geführt, auch über andere Bereiche meines Lebens nachzudenken. Nicht nur über Gegenstände, sondern darüber, was mir wichtig ist, womit ich meine Zeit verbringen möchte und was ich eigentlich behalten möchte, im weitesten Sinne.

Wenn du dir solche Fragen auch manchmal stellst, können meine Reflexionskarten ein hilfreicher Ausgangspunkt sein. Manchmal braucht es keine großen Antworten, manchmal reicht schon die richtige Frage.

Fehler 5: Mit Erinnerungsstücken anfangen

Fang beim Ausmisten nicht mit Erinnerungsstücken an. Das ist für mich einer der wertvollsten Ausmisten für Anfänger Tipps, die ich dir mitgeben kann. 

Zumindest gilt dies für alle, die emotional an Dingen hängen, mich eingeschlossen. Wenn du generell eher wenige Erinnerungen mit Gegenständen verbindest, dann gilt diese Regel vielleicht nicht für dich. Für viele Menschen gehören Erinnerungsstücke jedoch zu den schwierigsten Kategorien beim Ausmisten.

Fotoalben aus der Kindheit, Erinnerungen an Ausflüge, selbst gebastelte Dinge oder alte Zeichnungen. Oft hängt an solchen Gegenständen viel mehr als nur Papier, Stoff oder Holz. Hätte ich mit genau diesen Dingen angefangen, hätte ich das Thema Minimalismus vermutlich sehr schnell wieder aufgegeben.

Fotoalbum und Erinnerungsstücke beim Ausmisten im Minimalismus

Ich habe Videos gesehen, in denen Erinnerungsstücke einfach digitalisiert wurden. Ein Foto machen, die Erinnerung behalten und das Original anschließend aussortieren. Für manche Menschen funktioniert das wunderbar. Für andere hängt die Erinnerung jedoch tiefer und zwar im Gegenstand selbst und genau das kann das Loslassen so schwierig machen.

Erst mit der Zeit habe ich verstanden, dass Minimalismus nicht bedeutet, möglichst viel auszumisten oder eine perfekt leere Wohnung zu haben. Es geht vielmehr darum, herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist und welche Dinge einen glücklich machen.

Deshalb besitze ich auch heute noch einige Erinnerungsstücke, die mir viel bedeuten. Deshalb würde ich dir empfehlen, diesen Bereich erst ganz am Ende deiner Ausmist-Reise anzugehen. Wenn du vorher bereits Erfahrungen gesammelt und andere Bereiche aussortiert hast, fällt es oft deutlich leichter, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Wenn du gerade am Anfang stehst und merkst, dass Loslassen für dich nicht nur mit Gegenständen zu tun hat, sondern auch mit Gedanken, Erinnerungen oder alten Lebensabschnitten, dann könnte dir auch dieser Artikel weiterhelfen: Minimalismus und Selbstfindung: Warum weniger Besitz nicht alle Antworten liefert

Fehler 6: Das digitale Chaos ignorieren

Apropos Erinnerungsstücke digitalisieren, das bringt mich direkt zum nächsten Ausmisten für Anfänger Fehler. In meinem Kopf war die Rechnung eigentlich ganz einfach: weniger Besitz = weniger Stress. Wenn meine Wohnung nur noch aus Dingen besteht, die ich wirklich liebe, müsste ich mich doch automatisch besser fühlen.

Trotzdem habe ich mich oft gestresst gefühlt, obwohl mein Zuhause geordneter war als je zuvor, mir wurde dann auch klar warum.

Meine Wohnung war zwar deutlich aufgeräumter, mein digitales Leben dagegen überhaupt nicht. Mein Handy und mein Laptop waren eine absolute Katastrophe. Über 30.000 Bilder, ein ständig voller Speicher und unzählige Apps, die ich kaum oder gar nicht genutzt habe.

Das digitale Ausmisten hat mich am Ende fast mehr Kraft gekostet als das Ausmisten meiner Wohnung. Einfach, weil ich mich jahrelang nie darum gekümmert hatte. Vom selben Motiv hatte ich oft zehn nahezu identische Bilder gespeichert. Dann zu entscheiden, welches davon bleiben darf, ist für mich eine erstaunlich schwierige Aufgabe.

Ich versuche jetzt bewusster damit umzugehen. Ich gehe meine Bilder Abends meistens noch kurz durch und nach Reisen sichere ich meine Fotos separat und lösche sie anschließend vom Handy.

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, die wenigsten Bilder schauen wir uns auch jemals wieder an. Oft suchen wir uns noch am selben Tag das beste Foto aus, verschicken oder posten es und der Rest bleibt einfach auf dem Handy, ohne jemals wieder geöffnet zu werden.

Mein persönlicher Endgegner: Screenshots. Ich mache bis heute viel zu viele davon und denke jedes Mal, das könnte später noch wichtig sein. Wenn ich ehrlich bin, schaue ich mir vermutlich nur einen von hundert Screenshots tatsächlich noch einmal an, aber ich arbeite daran. 

Fehler 7: Sich von Familie und Freunden beirren lassen

Als ich angefangen habe, immer mehr Dinge zu verkaufen und weiterzugeben, wurde das irgendwann auch für andere sichtbar. Der Raum wurde leerer, Möbel verschwanden und natürlich kamen irgendwann die ersten Fragen.

Nur weil man sich selbst intensiv mit dem Thema Minimalismus beschäftigt, vergisst man manchmal, dass das eigene Umfeld diesen Weg nicht automatisch mitgeht. Nicht jeder kann verstehen, warum man freiwillig Dinge loslassen möchte, für die man einmal Geld ausgegeben hat.

Gerade beim Verkauf von Möbeln habe ich immer wieder ähnliche Kommentare gehört: „Das wirst du bestimmt noch bereuen.“ Oder: „Du hast doch bald gar nichts mehr.“ 

Solche Aussagen können einen durchaus verunsichern, besonders am Anfang, wenn man selbst noch herauszufinden versucht, was einem wirklich wichtig ist.

Mein Ausmisten für Anfänger Tipp dazu:
Lass dich davon nicht aufhalten. Du musst deinen Weg nicht rechtfertigen und auch niemanden von deinen Entscheidungen überzeugen. Was für andere richtig ist, muss nicht automatisch auch für dich richtig sein.

Fehler 8: Sich mit anderen vergleichen

Vergleiche dich nicht mit anderen: Weder mit anderen Minimalisten noch mit Freunden oder Familienmitgliedern.

Das Problem beim Vergleichen ist, dass man oft gar nicht merkt, wie sehr es die eigenen Entscheidungen beeinflusst. Man ist eigentlich zufrieden, bis man sieht, wie andere leben, konsumieren oder ihre Wohnungen einrichten.

Plötzlich fragt man sich, ob man nicht doch zu wenig besitzt, zu viel aussortiert hat oder etwas falsch macht.

Vielleicht kennst du das: Du teilst mit einer Freundin dasselbe Hobby und bemerkst irgendwann, dass du zwei Sport-Outfits besitzt, während sie jedes Mal etwas Neues trägt. Obwohl du mit deinen beiden Outfits eigentlich vollkommen zufrieden warst, fängst du auf einmal an zu zweifeln.

Genau das ist die Gefahr beim Vergleichen, man verliert schnell aus den Augen, was einem selbst wichtig ist und orientiert sich stattdessen daran, was andere besitzen oder tun.

Dabei geht es beim Minimalismus doch gerade darum, herauszufinden, womit man selbst glücklich ist. Wenn du mit deinen zwei Gym-Outfits zufrieden bist, musst du dir keine weiteren kaufen, nur weil andere mehr besitzen.

Außerdem, nur weil jemand häufiger dieselben Kleidungsstücke trägt, bedeutet das nicht automatisch, dass er zu wenig davon besitzt. Oft bedeutet es einfach nur, dass die vorhandenen Sachen gerne getragen werden. Ich habe auch gehört, Kleidung kann man waschen. 

Fehler 9: Die falschen Menschen im Leben behalten

Das bringt mich zu einem Gedanken, den ich hier nur kurz anstoßen möchte. 

Manchmal führt Minimalismus zu einer Frage, die weit über Schränke und Schubladen hinausgeht: Was tut mir eigentlich wirklich gut? 

Diese Frage kann sich auf Gegenstände genauso beziehen wie auf Gewohnheiten, Verpflichtungen oder Menschen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass man Freundschaften aussortieren oder sich von wichtigen Menschen abwenden sollte. Vielmehr geht es darum, sich bewusst zu machen, wer einem gut tut, wo man sich wohlfühlt und welche Beziehungen man gerne pflegen möchte.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum Minimalismus für viele Menschen irgendwann über Schränke und Schubladen hinausgeht. Irgendwann geht es nicht mehr nur darum, Platz im Zuhause zu schaffen, sondern auch darum, bewusst zu entscheiden, was im eigenen Leben Raum bekommen soll.

Fehler 10: Denken, man ist irgendwann fertig

Ich dachte wirklich, ich wäre irgendwann mit dem Ausmisten fertig, dass ich den Minimalismus geknackt hätte, dass ich angekommen bin.

In meinem Kopf war die Rechnung damals eigentlich ganz einfach: weniger Besitz = weniger Probleme. Heute sehe ich das differenzierter, weniger Besitz kann vieles verändern, aber nicht jede Frage beantworten. Darüber habe ich auch im Artikel „Minimalismus und Selbstfindung: Warum weniger Besitz nicht alle Antworten liefert“ geschrieben.

Vielleicht gibt es beim Ausmisten gar keine Ziellinie.

Wir alle verändern uns, durchlaufen verschiedene Lebensphasen, entwickeln neue Interessen und treffen Entscheidungen, die wir später vielleicht wieder hinterfragen. Manchmal kaufen wir Dinge, die wir eigentlich nicht gebraucht hätten. Man verliebt sich in ein Kleidungsstück, nimmt es mit nach Hause und merkt einen Monat später, dass es doch nicht so gut passt wie gedacht. Das ist normal und es ist menschlich.

Journal für Selbstreflexion und bewusstes Nachdenken über das eigene Leben

Man darf weiter lernen, seine Meinung ändern und weiter ausmisten.

Ausmisten ist für mich kein Ziel mehr, das ich irgendwann erreichen möchte oder muss, es ist vielmehr ein fortlaufender Prozess. Einer, der mir Spaß macht, weil ich dabei nicht nur mein Zuhause besser kennenlerne, sondern auch mich selbst.

Wer weiß, vielleicht entdeckst auch du irgendwann Freude an diesem Prozess. Nicht als Pflicht, sondern als etwas, das sich einfach gut anfühlt.

Und jetzt?

 

Minimalismus beginnt nicht mit einer leeren Wohnung. Er beginnt mit einem ehrlichen Blick auf das eigene Leben, auf das, was bleibt, was geht und was man wirklich braucht, um sich frei zu fühlen.

Vielleicht hat dich dieser Artikel über Ausmisten für Anfänger an der einen oder anderen Stelle nicht nur über deine Gegenstände nachdenken lassen, sondern auch über andere Bereiche deines Lebens. Lese dir diesbezüglich auch gerne meinen Artikel: Wann hast du zuletzt ehrlich auf dein Leben geschaut? durch.

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